SharePoint ist in aller Munde. Wer noch nicht davon gehört hat: Es handelt sich um eine Portal-Software der Firma Microsoft, welche Anwendungen und Datenquellen unter einer einheitlichen Weboberfläche zusammenführt.
SharePoint versus Lotus Notes
Viele Unternehmen haben mittlerweile eingehende Erfahrungen gemacht – nicht immer gute. Das zeigte sich auch eindrücklich an der Intranet Insider World Tour, die ich kürzlich besuchte. Es gab die Fraktion der SharePoint Enthusiasten, der Lotus Jünger und der „Ich programmier lieber alles selbst“ Bastler.
SharePoint hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und ich erinnere mich gut an meine ersten Gehversuche und Stolpersteine. Wir machten damals bereits ein paar coole Anwendungen und Webportale, stiessen aber auch an die Grenzen. Das ist nun etwa 4-5 Jahre her.
SharePoint Workshop – für einmal müssen die Techies draussen bleiben
Am Intranet Event war ich erstaunt, mir nur zu gut bekannte Diskussionen zu hören. Meine Kollegen von itsystems und Infocentric Research haben einen Workshop über die Einsatz-Strategien von SharePoint initiiert, welcher für Klarheit sorgen soll. Patrick Püntener ist Mitglied der Geschäftsleitung und Mitgründer von itsystems, Stephan Schillerwein ist Head of Research bei Infocentric Research.
Patrick Püntener
Stephan Schillerwein
Grund genug, die beiden im zweiteiligen Interview auf den Zahn zu fühlen und auch auf den Workshop aufmerksam zu machen – wer als Entscheider im Unternehmen eine aussenstehende Meinung einholen möchte, wird dabei gut beraten.
Das Interview zu SharePoint
Der erste Teil des Interviews widmet sich dem Thema Technologie und Organisation, während der zweite Teil den Workshop und die kritischen Erfolgsfaktoren näher beleuchtet.
Reto Stuber (RS): Patrick, die meisten Technologie-Hypes sind nur von kurzer Dauer. Der Wirbel um SharePoint hält dagegen schon eine ganze Weile an und ist nicht nur positiv besetzt. Was steckt hinter diesem Produk, und in welchen Bereichen kommt es heute am meisten zum Einsatz? Wann sollte man aus Deiner Warte besser auf SharePoint verzichten?
Patrick Püntener (PP): SharePoint bietet Unternehmen die Chance, ihre Arbeitsplattform (File Server) und ihre Informationsplattform (Intranet) erstmals zu einem günstigen Preis auf die gleiche technologische Plattform zu stellen. Dies bringt enorme Einsparungen bei Schnittstellen und erlaubt eine ganzheitliche Verwaltung von unstrukturierten Informationen ohne Medienbrüche.
Aus Unternehmenssicht heisst dies, dass kollaborative und administrative Prozesse, die nicht im ERP oder in Fachanwendungen abgebildet werden können, mit SharePoint kontrollierbar und messbar werden. Nimmt man diese Punkte zusammen, erkennt man, dass mit SharePoint die Basis zur Umsetzung von ECM Strategien gelegt wird. Die meisten Unternehmen sind allerdings heute noch nicht so weit.
SharePoint wird momentan meist als Intranet und/oder Collaboration Plattform eingesetzt. Dies zeigt auch, dass in einem ersten Schritt unbedingt die Informationen von den älteren Technologien wie zum Beispiel File Servern überführt und richtig verwaltet werden müssen. Erst dann können die damit verbundenen Prozesse unterstützt werden. Auf SharePoint verzichten sollte man, wenn man als Unternehmen auch sonst keine klare Microsoft Strategie fährt. SharePoint entfaltet sein volles Potential vor allem dank der tiefen Integration in Microsoft Office und die Microsoft Plattform.
RS: Der Bereich Organisation und Governance muss demzufolge auch SharePoint-spezifisch adaptiert werden. Wie können Unternehmen hier aus anderen Bereichen und früheren Erfahrungen lernen, wo finden sich die „Best practices“ Ansätze?
Stephan Schillerwein (SS): In Bezug auf das „Drumherum“, also Dinge wie Strategie, Performance-Messung, Steuerung aber auch die Rollen und Aufgaben unterscheidet sich SharePoint nicht von anderen Instrumenten des Informationsmanagement. Und hier können wir auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Und zwar insbesondere auch darauf, wie man es nicht macht. In dieser Hinsicht können die neuen SharePoint-Jünger viel von den Fehlern der alten Lotus Notes-Hasen lernen.
Lotus Notes ist in vielen Unternehmen seit Jahrzehnten im Einsatz, man findet jedoch nur ganz selten den Fall, dass es auch gut genutzt wird. Meist herrscht völliges Chaos: redundante Datenbanken, unauffindbare Informationen, keinerlei Transparenz, veraltete und verwaiste Informationswüsten. Und genau das gleiche wiederholt sich jetzt wieder in allen Unternehmen, die SharePoint einsetzen ohne sich die richtigen Gedanken zu den nötigen Rahmenbedingungen zu machen. Ein ganzheitlicher, strategischer Ansatz, der nicht primär durch IT-Interessen gesteuert wird, das würde ich als „Best Practice“ bezeichnen.
RS: Wir sind uns einig dass SharePoint nicht nur ein IT-Thema ist, denn erst die organisatorische Verankerung im Unternehmen macht erfolgreiche Projekte aus. Am Intranet Event hat ein Kollege das Beispiel gebracht, dass man in seinem Unternehmen ein SharePoint Seite online bestellen kann, aber dann 1 Woche auf deren Erstellung warten muss. Wenn man die IT-Abteilung fragt, welche Vorlage am besten für das Bedürfnis der Fachabteilung passt, kommt nur ein Schulterzucken retour. Was ist Dein Patentrezept um einen solchen „Dead lock“ zu vermeiden?
PP: Es ist sicher von grösster Bedeutung, dass die Wahl der eingesetzten SharePoint Werkzeuge der Unternehmenskultur entspricht. Man kann den Mitarbeitern im Unternehmen nicht einfach irgendwelche Tools hinwerfen, zu deren Nutzung sie gar nicht die Voraussetzungen erfüllen. Das gilt für die Anwender genauso wie für die IT-Abteilung.
In der Praxis bedeutet dies, dass die Anwender bestimmen müssen, welche Werkzeuge sie brauchen und die IT-Abteilung sie so bauen muss, dass die Anwender sie ohne weitere Unterstützung durch die IT benutzen können. Bezogen auf Dein Beispiel müsste dies zur Folge haben, dass die IT-Abteilung bei der Erstellung einer neuen Seite gar nicht mehr involviert ist. Dann wäre die Seite innert Minuten verfügbar und die Schulterzucker könnten sich entspannen.
Dies setzt aber voraus, dass man sich von Anfang an um die Information Govermance kümmert und diese in de Provisionierungsprozess integriert. Tut man dies nicht, entsteht aus solchen „Self-Service“ Angeboten sehr schnell der nächste Datenfriedhof.
. Dies ist ein Gastbeitrag von Etienne Besson, langjähriger HR Manager und Business Partner im internationalen Umfeld. Mit “CV Optimizer” bietet Etienne einen neuen Service an: er hilft Menschen bei der CV / Resume Erstellung und Optimierung im Schweizer Jobmarkt (auf Deutsch, English und Französisch).
Soziale Netzwerke und Social Media sind heute in aller Munde. Dabei werden meist Facebook und Twitter erwähnt, aber auch Netzwerke wie LinkedIn oder Xing gewinnen im Business Kontext an Bedeutung. Diese wollen wir heute näher beleuchten.
Worum geht es bei sozialen Netzwerken im geschäftlichen Umfeld?
Wie bei allen sozialen Netzwerken geht es um Beziehungen, wobei in diesem Fall professionelle Interessen im Vordergrund stehen. Dadurch können Sie mit Arbeitskollegen und Geschäftspartnern Kontakte herstellen und pflegen. Sie können ebenfalls Ihre Erfahrungen und Kompetenzen präsentieren und sich als Spezialist in Ihrem Gebiet positionieren.
Die in Europa bekanntesten Netzwerke sind Xing und LinkedIn. Xing ist vor allem im deutschsprachigen Raum mit 8 Millionen Benutzern sehr beliebt während LinkedIn mit 60 Millionen Teilnehmern international führend ist (zum Vergleich: Facebook hat zur Zeit 400 Millionen und Twitter 150 Millionen User).
Da immer mehr Unternehmen international ausgerichtet sind und auch die Personalsuche zunehmend über länderübergreifende Rekrutierungszentren erfolgt, werden wir uns im Folgenden auf LinkedIn konzentrieren.
Rekrutierung in der Zukunft
Früher wurden Bewerbungsdossiers ausschliesslich per Post versandt. Mit dem Aufkommen der Job Webseiten wurde der Bewerbungsvorgang sowohl für Stellensuchende wie auch für die Personalabteilung deutlich erleichtert.
Heute erlauben immer mehr Job Webseiten, den Lebenslauf online zu speichern. Dadurch können Bewerbungen auf einzelne Stelleninserate mit einigen Mausklicks erledigt werden.
Einige Rekrutierer sind überzeugt, dass in fünf bis zehn Jahren Lebensläufe im Word oder Pdf Format verschwinden werden und jeder Stellensuchende über ein online Profil verfügen wird.
Weshalb ein LinkedIn Profil hier und jetzt?
Obwohl anfangs kaum eines Lächelns gewürdigt, haben soziale Netzwerke in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Heute ist es nicht unüblich, dass Grosseltern auf Facebook mit ihren Enkelkindern Ferienfotos teilen. Auch immer mehr Unternehmen richten Fanpages ein, um mit Ihren (potenziellen) Kunden einfacher in Kontakt treten zu können.
Social Media ist für alle noch relativ neu und kleinere Fehltritte werden noch gerne verziehen. Deshalb sollten Sie lieber jetzt einsteigen und sich mit den neuen Möglichkeiten vertraut machen, anstatt später interessante Opportunitäten zu verpassen. Und da Rekrutierer immer öfter die Namen ihrer Kandidaten in Suchmaschinen eingeben, können Sie dank LinkedIn mitbeeinflussen, was über Sie gefunden wird.
Wie können Sie ein LinkedIn Profil erstellen?
Die Registration ist bei LinkedIn ganz einfach. Geben Sie Ihren Namen, eine Emailadresse und ein Passwort ein und schon sind Sie dabei. Danach führt Sie LinkedIn Schritt für Schritt durch die Erstellung Ihres Profils. Allerdings gilt: lieber gar kein LinkedIn Profil als bloss ein halbfertiges!
Danach können Sie sich mit bestehenden Kontakten aus Ihrem Adressbuch verlinken und einfach abwarten. Auch hier erhalten Sie Unterstützung von LinkedIn. Mit Ihrem Einverständnis wird Ihr Webmail Adressbuch durchsucht und es werden Ihnen Bekannte vorgeschlagen, welche bereits auf LinkedIn sind.
Profitieren Sie von LinkedIn und helfen Sie anderen, mehr über Sie zu erfahren:
Bitten Sie Vorgesetzte, Mitarbeiter und Arbeitskollegen um eine Empfehlung. Auch Geschäftspartner sind Ihnen dabei sicher gerne behilflich. Dies macht Eindruck.
Veröffentlichen Sie Links zu Ihrer Homepage, ihrem Blog oder Ihrem Twitter Konto. Aber natürlich nur, wenn dies Ihrem professionellen Ansehen förderlich ist.
LinkedIn kreiert laufend neue Möglichkeiten, um Ihre Kompetenzen sichtbarer zu machen. Sie können beispielsweise eine SlideShare Präsentation oder Auszüge Ihrer Blog Posts veröffentlichen.
Seien Sie aktiv:
Aktualisieren Sie Ihren Status. Lassen Sie andere zum Beispiel wissen, an welchem spannenden Projekt Sie gerade arbeiten.
Beteiligen Sie sich an Gruppendiskussionen. Dabei ist es wichtig, dass Sie nicht primär für die eigene Firma werben, sondern andere an Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung teilhaben lassen.
Fügen Sie Ihrem Profil regelmässig neue Kontakte hinzu:
Besuchen Sie gelegentlich die Profile Ihrer Kontakte. Vielleicht entdecken Sie dabei einen gemeinsamen Bekannten.
Warum nicht eine Einladung senden, wenn Sie mit jemandem eine interessante Diskussion in einem der Foren hatten?
Konferenzen sind eine tolle Möglichkeit um neue Personen kennen zu lernen. Und LinkedIn hilft Ihnen dabei diese Kontakte zu pflegen.
Grundsätzliche Empfehlungen:
Wie bei allen sozialen Netzwerken gilt auch bei LinkedIn: je mehr Sie geben, umso mehr erhalten Sie zurück. Seien Sie deshalb nicht wie der Gast, der an einer Party in der Ecke herumsteht.
Konstanz ist wichtiger als kurzfristige Quantität. Vielleicht werden Sie anfangs Ihre Begeisterung über die neuen Möglichkeiten kaum im Zaum halten können. Finden Sie deshalb einen Rhythmus, den Sie über längere Zeit aufrecht erhalten können. Dies gilt insbesondere für Status Updates und Diskussionsbeiträge.
Warum noch warten?
Warten Sie nicht, bis Sie dringend einen neuen Job finden müssen. Beginnen Sie heute noch damit, Ihre Reputation und Ihr Netzwerk online aufzubauen und zu pflegen.
Dies braucht zwar etwas Zeit und Wille, wird aber sehr bereichernd und langfristig für Ihre Karriere von grossem Vorteil sein.
Das war eine harte Lektion. Als ich mit Schreibenslust gestartet bin, habe ich mir voller Enthusiasmus die ersten Deals an Land gezogen und wie ein Besessener geschrieben, über das Schreiben gelesen, das Gelesene umgesetzt und natürlich nach neuen Kunden Ausschau gehalten. Nun hat sich meine Welt um 180 Grad gewandelt.
Für meine Klienten habe ich die Möglichkeit, spannende Themen zu recherchieren und zu bearbeiten. Das gibt mir einen Grundstock an fixen Kundenmandaten. Nebst dem Schreiben werde ich aber auch in andere, oft kurzzeitig intensive, Social Media Projekte engagiert – ein Interessenkonflikt, der zu 16 Stunden „Arbeitstagen“ und Erfolgsdruck führt.
„Was soll ich tun, das kann ja so nicht weiter gehen“, sagte ich mir. Auch wenn mir das alles großen Spaß macht, muss doch ein gesundes Mass an Spannung und Entspannung gegeben sein. Auf der einen Seite will ich alle diese Projekte durchziehen, auf der anderen Seite soll aber nicht die Qualität darunter leiden.
Ich arbeite schon länger mit virtuellen Assistenten zusammen, die mir gewisse Arbeiten abnehmen. So habe ich beschlossen, das Thema „Outsourcing“ auch auf das Schreiben anzuwenden. In den letzten Monaten habe ich mir ein Team aufgebaut, das mich bei der Schreibensarbeit unterstützt. Dabei ist mir aber wichtig, dass die Texte meine persönliche Note beibehalten, schwungvoll daherkommen und überzeugen.
Ich gebe in der Regel den Input, was in den Text rein soll, wie die Storyline aussieht etc. Mein Kolleginnen und Kollegen recherchieren darauf basierend und erstellen einen Entwurf, den ich am Ende redigiere. Um den Prozess zu optimieren, geht die redigierte Version in der Regel auch wieder an den Schreiber retour, was zu einer raschen Lernkurve führt.
Die Konsequenzen
„Hat der Stuber jetzt ausgeschrieben?“, fragt sich die eine oder der andere. Natürlich nicht, denn ich schreibe selbst immer noch fleißig – und das wird auch so bleiben! Doch mit diesem Ansatz kann die Firma wachsen, größere Aufträge werden innert nützlicher Frist behandelt, das Arbeitsaufkommen wird besser verteilt und ich kann mich auch weiteren spannenden Projekten im Online Bereich widmen. Anders gesagt: “I am not scalable, but my content is!”
Yours sincerely,
Reto Stuber – oder eben auch der “Editor in Chief“
… hatte ich ja ganz verschwitzt, vor Weihnachten war noch Besuch hier, der mich zu einem kleinen Interview getroffen hat. Das Original gibt es hier (pdf).
Als Amerikaner würde ich mich aber nicht bezeichnen, ich kann ja erst in 4 Jahren die Staatsbürgerschaft beantragen, haha. Und anstatt zu”jobben” mache ich den ganzen Tag das, was mir Spass macht und mich erfüllt. Stressig sollte das nicht werden, sondern eine gesunde Mischung aus Spannung und Entspannung sein. Aber anyhow: Here we go!
Ich bin im Banne des “Big Apple”!
Noch immer bin ich in New York, und werde auch mal da bleiben. Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht, ich wollte ja nur 2 Wochen die Stadt erkunden und dann den Rest der USA unsicher machen.
Doch nun bin ich schon fast ein Jahr hier und in meinem neuen Lebensmittelpunkt angekommen. Dieser kann sich aber auch jederzeit wieder verlagern, ich habe für mich gemerkt, dass es mir aktuell keine Rolle spielt, wo ich geografisch zu Hause bin. Andere Dinge sind mir wichtiger geworden im letzten Jahr. Doch ich schweife ab …
Die New Yorker sind arbeitsam, ehrgeizig und offen – da passe ich gut rein. Meine Ideen sprudeln nur so, und glücklicherweise habe ich einige Leute gefunden, die mich bei deren Umsetzung unterstützen.
Sunset over NY
Was mache ich eigentlich GENAU – Texting und Social Media, und sogar kostenlose Beratungen
Ich recherchiere und schreibe regelmäßig für einen festen Kundenstamm. Zudem kommen neue Kunden nun langsam aber sicher von selbst auf mich zu. Die ersten Monate habe ich natürlich primär mich selbst auf Aufträge beworben, man(n) muss sich ja zuerst einen Namen machen.
Ich beschäftige mich seit über einem Jahrzehnt mit dem Internet und seinen Möglichkeiten. Die letzten Monate wurde dieses Interesse noch stärker geschürt, insbesondere mit den Themen Social Media und Online Marketing. Eine Handvoll Unternehmen hat mich deshalb für die Beratung im Bereich Social Media zu Rate gezogen. Konkret: wie setzt man Facebook und Twitter gewinnbringend ein?
Sei es um die eigene Marke zu positionieren, mit Kunden und Benutzern in Kontakt zu treten, eine Nische zu besetzen, Kontaktlisten aufzubauen oder auch um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Meine kostenlose 3o Minuten Beratung kommt dabei gut an, auch wer das Budget im Moment nicht locker hat kann schon konkret was umsetzen – und man trifft sich ja bekanntlich mindestens zweimal im Leben.
Dabei entwickeln wir gemeinsam eine Strategie, überzeugen die Entscheidungsträger im Unternehmen, schulen das Personal und bauen dann eine messbare (!) Online Präsenz auf. Social Media darf dabei nicht Selbstzweck sein, sondern nur Mittel zum Zweck. Ich werde bald mal ein paar Kunden Case Studies hier vorstellen, damit das Thema etwas fassbarer wird.
Ich freue mich von Euch zu hören
Doch zurück zu mir – hier die Details, wo ich mich online bevorzugt bewege.
Facebook: Ist für mich die zentrale Plattform, um mich mit meinem Freunden, Kollegen und Bekannte kurz auszutauschen.
XING und LinkedIn: Da vernetze ich mich gerne im Businesskontext.
Twitter: Nutze ich, um Fundstücke aus dem Netz und sonstige Infohäppchen zu verbreiten.
Webonomy Blog: Mein erster Blog, dient der Vorstellung von neuen Produkten und Dienstleistungen – diese Beiträge sind in der Regel bezahlt.
Schreibenslust.com: Meine Plattform, wo ich zu Themen aus der Kommunikation, Social Media und zum Schreiben was sage. Ausserdem werden dort die aktuellen Artikel für meine Kunden verlinkt.
RetoStuber.com: Da kommt noch was, ihr könnt Euch auf der Seite schon mal für den Newsletter registrieren.
American Adventure: Ich schreibe für meinen Kunden “The American Dream” einen Blog zum Leben in den USA und meinen Erfahrungen hier in Amerika.
People Of New York: Ein Fotoblog, den ich für einen Kunden betreue, mit einem Querschnitt an Leuten auf den Strassen New Yorks.
Outsourcing 7/24 h Job – Wer mich dabei unterstützt
Das Motto von Konfuzius trifft ins Schwarze: “Such dir eine Aufgabe, die du liebst und du wirst nie wieder arbeiten müssen”. Daran arbeite ich. Wer alles selbst machen will, der brennt aus und bleibt auf der Strecke – ein gesundes Mass an Spannung und Entspannung gehört dazu. Ich bin deshalb froh, dass ich die Aufgaben auf meine Kollegen verteilen kann.
Die Koordination von Arbeiten und Instruktion der Kollegen nimmt deshalb einiges an Zeit in Anspruch, bis der Karren mal läuft. Als Effizienz- und Effektivitätsenthusiast ist mir wichtig, dass Prozesse wie geschmiert laufen und dass alle Arbeiten optimal erledigt werden. Meine Messlatte ist hoch, wenn es um Qualität und Termintreue geht – und noch nicht alle sind da, wo ich hinwill.
Die Entwicklung ist aber positiv, und die Kollegen in Deutschland, der Schweiz, hier in den USA, Kanada, Indien und in den Philippinen bringen Lernfähigkeit mit – für mich eine zentrale Voraussetzung.
Die Schweiz ist ja so nah...
Und die Tage ziehen ins Land Ich stehe meist zwischen 9-12 Uhr auf, je nachdem wann ich das Licht in der Nacht zuvor ausgemacht habe. Zu der Zeit haben die Kollegen in Europa schon den Grossteil des Tages hinter sich, und meine Mailbox ist voll von erledigten Aufträgen. Ich liebe die Globalisierung, wenn meine Arbeit sozusagen im Schlaf erledigt wird . Dann mache ich ein paar Telefonate via Skype und beantworte Emails.
Gegen Abend meiner Zeit kommen dann auch schon die Leute aus Asien mit frischer Kraft ans Werk. Meine produktivste Zeit ist von etwa 17 Uhr bis in die frühen Morgenstunden, wo ich denke, plane, Kundenaufträge umsetze, schreibe und neue Aufgaben vorbereite.
Ab 2 Uhr morgens meiner Zeit sind dann die Deutschen und Schweizer wieder auf den Beinen, sodass es vor dem Zubettgehen oft noch ein paar Takte Deutsch gibt – auf dass ich das nicht allzu rasch verlerne, haha.
Diese globale Arbeitskultur rund um die Uhr lässt die Sehenswürdigkeiten der Stadt zum Nebenschauplatz werden. Doch ich liebe es, mein eigenes Business aufzubauen – da komme ich um ein paar Kompromisse nicht herum, und wann immer mir danach ist nehme ich mir eine Auszeit und freue mich an all den Möglichkeiten, die mir die Stadt zu Füssen legt.
Oder schaue zum Fenster raus auf das Empire State Building, das mich auch nach Monaten noch in seinen Bann zu ziehen vermag.
Na, sind Sie auch schon auf den Social Media Zug aufgesprungen oder zögern Sie noch? Unter uns gesagt: Zaudern hilft nicht, ins kalte Wasser springen schon! So lernt man schwimmen.
Die aktuellen Zahlen aus den USA sprechen eine deutliche Sprache, Menschen verbringen immer wie mehr Zeit auf sozialen Netzwerken – im Schnitt 6 Stunden pro Monat, Tendenz stark steigend. Kein Wunder, mit über 350 Millionen Benutzern wäre Facebook – wenn es denn eine eigene Nation wäre – die 3. größte auf der Welt. Nach China und Indien, doch noch vor den USA.
Meine Empfehlung: Legen Sie jetzt los, sammeln Sie Erfahrungen, bauen Sie sich ihr Netzwerk auch virtuell auf und aus. Google hilft meist weiter bei konkreten Fragen wie “Facebook Fanpage einrichten” oder “Twitter Einführung”. Doch wer lieber durch den Blätterwald raschelt, sollte sich die folgenden Bücher mal genauer unter die Lupe nehmen – oder meine kostenlose Beratung beanspruchen.
☆☆░░░Happy New Year░░░☆☆
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„Es gibt keinen Weg – Wege entstehen beim Gehen.“ Antonio Machado
Lieber Leser
Adieu 2009 – willkommen 2010! Ein neues Jahr liegt unberührt vor uns. 365 Tage, die wir prägen werden mit unseren Gedanken, unseren Worten, unserem Tun. Heute vor 365 Tagen war ich irgendwo inmitten karibischer See, ahnungslos was das kommende Jahr für mich bereithalten würde.
Eine Woche später wurde mir klar, dass ich meine Komfortzone verlassen muss. „Auf nach Amerika!“, schrie es in meinem Herzen und übertönte damit alle Zweifel und Unsicherheiten. Mit zwei Koffern lief ich 12 Wochen später im Hafen von New York ein, fest entschlossen mich vom Leben treiben zu lassen. Der Big Apple hat mich unter seine Fittiche genommen, ich bleibe, lebe und lerne.
Das ganze Jahr über waren wir fleissig und haben uns nimmermüde allen anstehenden Aufgaben gewidmet. Ich wünsche Dir, dass Du mit offenem Herzen und wachen Augen durch das kommende Jahr gehen kannst. Es gibt vieles zu entdecken, wenn wir uns die Zeit dafür nehmen. Mein Vorsatz: Ich gönne mir im 2010 häufiger einen Moment der Gelassenheit, Zeit zum Innehalten und Verschnaufen.
Dir wünsche ich von Herzen alles Gute, viel Erfolg und freudiges Gelingen beim Leben!
“There is no path, paths are made by walking.” Antonio Machado
Dear reader
Goodbye 2009 and hello 2010! A brand new year lies ahead of us. 365 days which we will shape with our thoughts, our words and our actions. On this day 365 days ago, I was somewhere in the middle of the Caribbean Sea with no idea about what the coming year had in store for me.
One week later I realized that I had to leave my comfort zone. My heart was crying out, “Off to America!” and all my doubts and insecurities were drowned out. Twelve weeks later I arrived in New York Harbor with two suitcases, determined to let myself be carried along by the stream of life. The Big Apple has me under its spell. I’m staying, I’m living and I’m learning.
We were busy the entire year, tirelessly dedicating ourselves to the work at hand. My wish for you is that you can go into this coming New Year with an open heart and alert eyes. There is so much to discover, if we just take the time for it. My resolution: In 2010 I am going to allow myself more downtime – time to take a break and breathe.
From the bottom of my heart I wish you all the best, much prosperity and joyful success in living.